Google will APIs für soziale Netzwerke veröffentlichen
Google soll heute Donnerstag offene Programmschnittstellen (APIs) veröffentlichen, mit denen Entwickler mit Javascript Anwendungen für verschiedene soziale Netzwerke schreiben können. Das Projekt nennt sich „Open Social“, zu den Mitgliedern gehören neben Googles eigener Plattform Orkut die einschlägigsten sozialen Netzwerke wie Friendster, Plaxo, Salesforce und auch Xing.
Auf einigen dieser Social-Networkting-Plattformen können Mitglieder schon heute kleinere Applikationen in ihre Nutzerprofile einbinden. Diese Widgets müssen aber für jede Plattform extra geschrieben werden. Mit Open Social will Google erreichen, dass durch die offenen Schnittstellen eine Applikation nur einmal programmiert werden muss.
Nicht mit dabei sind Myspace und Facebook. Facebook hat bereits im Mai seine Plattform für andere geöffnet und rund 65 Partner, darunter Amazon oder Jajah, in Vertrag genommen. Während bei Facebook nur Applikationen in Verbindung mit den Partnern für das Facebook-Profil entwickelt werden können, geht Google mit seinen offenen Schnittstellen einen Schritt weiter. So interpretieren viele Kommentatoren das Google-Bündnis als einen Versuch, Facebook anzugreifen. Facebook wurde, da es bisher die einzige Plattform ist, die sich für Entwickler geöffnet hat, seit Juni mit Applikationen überschwemmt. Verliert Facebook dieses besondere Merkmal, verliert es auch an Wert. Und dieser ist sehr hoch, seit Microsoft letzte Woche für 240 Millionen US-Dollar eine Beteiligung von 1,6 Prozent gekauft hat.
Ob mit Facebook oder Myspace über einen Beitritt verhandelt wird, wollte Google gegenüber der Presse nicht sagen.
Die APIs sollen unter folgendem Link veröffentlicht werden:
Best Workplaces 2026
Diese IT-Firmen gehören zu den beliebtesten Schweizer Arbeitgebern
Uhr
Saturns fünftgrösster Mond
Eine Reise nach Tethys
Uhr
Christian Fischer, Flávio Soares und Oliver Ruf
Informatec befördert internes Team in die Geschäftsleitung
Uhr
Dossier in Kooperation mit Glenfis
Moderation als unterschätzte Schlüsselrolle in Veränderungsprozessen
Uhr
Ganze Schweiz betroffen
Private Parkplatzüberwacher geben Personendaten über das Internet preis
Uhr
Arbeitswelt 5.0
Am 27. Mai erscheint die neue Netzwoche
Uhr
Fachbeitrag von Prime21
Recruiting ohne Strategie – was KMUs dabei wirklich verlieren
Uhr
Transparenz, Planbarkeit und digitale Souveränität
Aveniq baut Private-Cloud-Angebot mit HPE aus
Uhr
"Libot"
Fürstentum Liechtenstein setzt auf KI-Chatbot
Uhr
Revidiertes Fernmeldegesetz in Vernehmlassung
So will der Bundesrat für mehr Cybersicherheit im Telko-Bereich sorgen
Uhr