GPRS hat noch Kinderkrankheiten

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Während viele schon von den fantastischen Möglichkeiten des neuen Mobiltelefonstandards UMTS schwärmen, hält mit GPRS eine Technologie Einzug, die dem langsamen GSM Standard Flügel verleihen soll. Dank GPRS (General Packet Radio Service) ist der Handybenutzer ständig mit dem Netzwerk verbunden und der Gebrauch des Handys wir nicht nach Zeit, sondern übertragener Datenmenge berechnet. Auch die Geschwindigkeit wird von bisher bei GSM-Telefonen üblichen 9,6 kbps auf bis zu 115 kbps erhöht. Damit sind GPRS-Telefone für mobiles Internet prädestiniert. Erfahrungen aus bestehenden GPRS Netzen in Schweden, Finnland und Grossbritanien zeigen jedoch, dass GPRS noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hat. Das schnelle Einwählen in das GPRS-Netz ist in der Regel kein Problem, doch im Netz selber muss sich der Nutzer dann meist mit eher langsamen Datenübertragungsgeschwindigkeiten begnügen. Ein Problem ist hier, dass sich die GPRS-Nutzer die selbe Frequenz mit allen GSM-Nutzern teilen müssen. Auch sind die meisten Telephone noch nicht in der Lage, mehr als 20-30 kbps zu verarbeiten. Mit besseren GPRS-Handys und der neuen WAP Version 1.2 soll aber das mobile Internet mittels GPRS schon bald zu seinem Höhenflug ansetzen.