Partner-Post Success Story: Dukers | Spitex Vital Plus

Die Spitex, die ihre IT vor dem ersten Einsatz geplant hat

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Die meisten Gesundheitsorganisationen modernisieren ihre IT erst, wenn es wehtut. Die Spitex ­Vital Plus GmbH ging den umgekehrten Weg: erst das Fundament, dann das Wachstum. Von drei auf fünfzehn Mitarbeitende in eineinhalb Jahren, die IT war dabei kein Bremsklotz, sondern Treiber.

(Source: zVg)
(Source: zVg)

Die meisten Success Storys im Gesundheitswesen beginnen mit einem Problem: ein gewachsener Serverpark, ein Vorfall, eine Revision – diese mit einem leeren Blatt. Als Eleonora Berisha und ihre Partnerinnen im Mai 2024 die Spitex Vital Plus gründeten, waren sie zu dritt. Kein altes Netzlaufwerk, keine vergessenen Abos, keine Geräte unklarer Herkunft. Was es gab, war ein Entscheid: Die IT sollte nicht mitwachsen, sondern vorausgehen. Wer eine Pflegeorganisation aufbaut, denkt zuerst an Personal, Fahrzeuge und Bewilligungen. IT regelt man meist erst, wenn der Betrieb längst dranhängt. "Wir wussten von Anfang an, dass wir mobil arbeiten und schnell wachsen wollen", sagt Berisha. "Beides funktioniert nur, wenn die Technik vorher steht."

Warum mobile Pflege besondere Anforderungen stellt

Die Spitex Vital Plus ist in Aargau, Zürich und Solothurn unterwegs. Lange Wege, wechselnde Netze, Mitarbeitende, die selten gleichzeitig am selben Ort sind. Die IT sitzt darum nicht im Büro, sondern fährt mit: auf dem Tablet im Auto, auf dem Smartphone im Treppenhaus. Die Dokumentation entsteht am Küchentisch der Klientinnen und Klienten. Dazu die Sensibilität der Daten: Diagnosen, Medikationspläne, Wohnsituation. Wer damit arbeitet, trägt Verantwortung, unabhängig von der Grös­se. Und das Wachstum: Wer sich innert eineinhalb Jahren verfünffacht, kann sich nicht leisten, dass jede Anstellung ein IT-Projekt auslöst.

Die Zusammenarbeit mit Dukers

Den Aufbau begleitete die Dukers GmbH. Im August 2025, damals sechs Spitex-Mitarbeitende, wechselte die Spitex Vital Plus auf "IT-as-a-Service": Der Partner übernimmt die IT-Verantwortung, statt einzelne Aufträge abzuarbeiten. Die Basis dafür bilden Lösungen von Swisscom. Die Backups werden verschlüsselt in vier verschiedenen Swisscom-Rechenzentren gesichert. Für einen Betrieb dieser Grösse ist das eine Weichenstellung: Eine eigene IT-Stelle wäre weder finanzierbar noch ausgelastet gewesen, und "jemand macht es nebenbei" hätte die Person gebunden, die für den Aufbau gebraucht wurde. Statt Stundenabrechnung gilt ein Fixpreis pro Monat, statt Zuständigkeit nach Zuruf gelten Service-Levels: vier Stunden Interventionszeit, 99,5 Prozent garantierte Verfügbarkeit, Security-Response rund um die Uhr.

Die Gesamtlösung im Überblick

Umgesetzt wurde eine durchgängige Umgebung.

  • Arbeitsplätze: Notebooks, Tablets und Smartphones werden über Microsoft Intune zentral verwaltet. Geräte- und Benutzerrichtlinien greifen automatisch, ein neuer Arbeitsplatz steht innert 24 Stunden bereit. Bei Verlust lassen sich Geräte aus der Ferne sperren.
  • Microsoft 365 by Swisscom: Teams, SharePoint und Exchange Online bilden die Zusammenarbeit ab. Die Daten liegen in der Schweiz. Leitfäden und Formulare liegen an einem Ort.
  • Teams-Telefonie von Swisscom: Anrufe laufen über die Hauptnummer und werden per Ringrufgruppe, Warteschlange und Auswahlmenü verteilt. Wer im Einsatz ist, bleibt erreichbar, ohne die Privatnummer herzugeben.
  • Netzwerk: Business-Internet mit Mobilfunk-Ausfallsicherung hält die Anbindung auch bei einer Störung aufrecht. Dazu kommt die Security-Lösung von Swisscom mit Firewall, Deep Packet Inspection, Webfilter und segmentierten Netzen.
  • Sicherheit: Der Schutz folgt einem Prinzip, das heute zu jeder professionellen IT-Strategie gehört: Nicht der Standort entscheidet über Vertrauen, sondern Identität und Gerätezustand. Darüber liegt ein Security-Monitoring, das die Umgebung rund um die Uhr beobachtet und Auffälligkeiten meldet, bevor sie im Betrieb sichtbar werden. Dazu kommen Phishing-Simulationen und eine Aussensicht auf die eigene Angriffsfläche. Bei Verdacht folgt eine Erstbewertung durch Cybersecurity-Spezialisten der Dukers, rund um die Uhr, ohne Stundenkontingent.

Was das im Betrieb bewirkt hat

Die Zahlen sind der Beleg: Gründung im Mai 2024 mit drei Mitarbeitenden, Start mit IT-as-a-Service im August 2025 mit sechs, im Dezember 2025 fünfzehn. Dieses Tempo ist nur möglich, weil Anstellung und Arbeitsplatz entkoppelt sind. Wer am Montag beginnt, arbeitet am Montag mit einem Gerät, das sich selbst einrichtet, und den Zugriffen, die zur Rolle passen. 

Ebenso wichtig: Die Geschäftsführung ist nicht die erste Anlaufstelle bei Störungen. Inzwischen ist die Spitex Vital Plus Pilotpartnerin für ein Managed-Tablet-Konzept, die Betriebserfahrung fliesst in eine Lösung ein, von der andere profitieren. "Dank der agilen IT mit Dukers waren wir in der Lage, unsere Prozesse weitgehend zu digitalisieren und dadurch noch bessere Pflegeleistungen für unsere Patientinnen zu erbringen", sagt Berisha.

Wohin es geht

Auf der Roadmap stehen der Ausbau der mobilen Arbeitsplätze und der digitale Austausch mit Ärztinnen, Spitälern und Apotheken. Berisha interessiert weniger die Technik als der Effekt: weniger Telefonate, weniger Fehler bei der Medikation, mehr Zeit für die Pflege. 

Was andere daraus mitnehmen

Der Fall zeigt zweierlei. Erstens: Eine kleine Organisation erreicht heute ein Betriebs- und Sicherheitsniveau, das früher grossen Häusern vorbehalten war – weil sie es als Dienstleistung bezieht, statt es aufzubauen.

Zweitens: Der beste Zeitpunkt für eine IT-Strategie ist der, an dem es noch nichts zu sanieren gibt. Wer neu aufbaut, umstrukturiert oder einen Standort eröffnet, hat dieses Fenster. Es schliesst sich mit jedem Provisorium, das in Betrieb geht.


Eleonora Berisha, CEO, Spitex Vital Plus

"Es funktioniert nur, wenn die Technik vorher steht"

Eleonora Berisha, CEO und Mitgründerin der Spitex Vital Plus, über den Aufbau aus dem Nichts und Wachstum ohne Wachstumsschmerzen.

Sie sind 2024 mit drei Personen gestartet. ­Warum war IT da schon ein Thema?

Eleonora Berisha: Weil ich wusste, dass wir nicht drei bleiben. Sauber aufsetzen kostet einmal Aufwand. Nachholen kostet dreimal so viel, und zwar unter Druck, mitten im Betrieb.

Was heisst "IT als Business Enabler" in Ihrem Alltag konkret?

Dass die IT bei uns vom reinen Kostenfaktor zum echten Business Enabler geworden ist. Wachstum ist keine technische Frage mehr. Wenn ich jemanden einstelle, überlege ich, ob die Person fachlich passt, nicht, ob wir noch ein Gerät haben und wer es einrichtet. Der Arbeitsplatz ist am nächsten Tag parat. Das klingt banal, hat aber unser Tempo bestimmt.

Was wird bei der IT am häufigsten unterschätzt?

Wie viel laufender Betrieb dahintersteckt. Man kauft Geräte und meint, das sei eine Investition. In Wahrheit ist es ein Abonnement auf Verantwortung.

Sie sind Pilotpartnerin für ein Managed-Tablet-Konzept. Was reizt Sie daran?

Dass jemand vom Alltag her denkt und nicht vom Katalog. Ein Tablet in der mobilen Pflege wird im Winter mit kalten Händen bedient, im Auto, im Treppenhaus. Wir können ­sagen, was funktioniert, andere müssen dieselben Erfahrungen nicht noch einmal machen.

Welche Bedeutung hat Datensicherheit in einer Organisation Ihrer Grösse?

Dieselbe wie in einer grossen. Unsere Patientinnen und Patienten lassen uns in ihr Zuhause, ihre Diagnosen, ihre Medikation. Klein zu sein, ist kein mildernder Umstand. Ein eigenes Sicherheitsteam können wir uns nicht leisten, also kaufen wir es ein.

Worauf achten Sie bei einer IT-Partnerin besonders?

Ob sie zu unserer Grösse passt und trotzdem mitwächst. Ich brauche keine vier Eskalationsstufen, sondern eine feste ­Ansprechperson, die ich direkt anrufen kann und die zurückruft. Dieser kurze Draht ist im Alltag mehr wert als jedes Organigramm. Dazu Ehrlichkeit: Wer verspricht, mit einem Produkt sei man für immer sicher, hat sich disqualifiziert.

Ihr Rat an andere Spitex-Organisationen?

Behandeln Sie IT als Teil des Geschäftsmodells, nicht als Nebenkosten. Und rechnen Sie ehrlich: Was kostet es, wenn eine neue Pflegefachperson drei Tage nicht arbeiten kann? Diese Rechnung fällt fast immer zugunsten der sauberen ­Lösung aus.


Das Spitex-Starterset IT-as-a-Service for Health von Dukers

Dukers bündelt die Bausteine, die mobile Pflege regelmäs­sig braucht: eigene Managed Services, kombiniert mit ­Lösungen von Swisscom. Die Bausteine sind modular: Jede Organisation nimmt, was sie braucht.

Dukers

  • IT-as-a-Service mit Helpdesk, Wartung und SLAs
  • Managed Tablets und Geräte-Management
  • Security-Monitoring, Awareness-Trainings und 24/­7-Response


Auf Basis von Swisscom

  • Microsoft 365 by Swisscom mit Schweizer Datenhaltung und Teams-Telefonie
  • Business-Internet mit Mobilfunk-Ausfallsicherung
  • Netzwerk- und Security-Lösungen mit Firewall und ­Segmentierung
  • "beem": netzintegrierte Sicherheit 
  • Backups, verschlüsselt in vier Swisscom-Rechenzentren

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