Hat Dropbox ein neunstelliges Apple-Angebot abgelehnt?
Im Jahr 2009 soll Steve Jobs den beiden Dropbox-Gründern eine neunstellige Summe für eine Übergabe angeboten haben.
Ende 2009 wurden Arash Ferdowsi und Drew Houston, die zwei Gründer des Online-Speicher-Dienstes Dropbox, von dem kürzlich verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs besucht. Dabei soll er dem damals kleinen Unternehmen ein Übernahme-Angebot gemacht haben, wie das Magazin Forbes berichtet. Dabei habe Jobs eine neunstellige Summe, Gerüchten zufolge waren es 800 Millionen Dollar, geboten – Ferdowsi und Houston haben abgelehnt.
Laut Forbes habe Jobs die beiden gewarnt, dass sie ihren Service lieber verkaufen sollten, da Apple ansonsten mit einem Konkurrenzprodukt auf den Markt kommen werde. Dabei hat er wohl den Dienst iCloud gemeint. Trotz der riesigen Konkurrenz, die von Apple bald auf sie zukommen wird und der hohen Summe, wollten die beiden lieber ihre eigene Firma leiten.
Dropbox ist eine der schnellst wachsenden Internetfirmen, und zählt nun rund 50 Millionen Kunden, die alle drei Tage eine Milliarde Dateien jeweils bei Dropbox speichern. Die Firma werfe nach Angaben von Houston schon Profit ab, und das obwohl 96 Prozent der Nutzer nur auf den Gratis-Speicher zugreifen.
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