HSDPA-Netze werden sich gegen Wimax durchsetzen
Im Auftrag der GSM Association untersuchte Arthur D. Little die Verbreitung des UMTS-Datenturbos HSDPA und Wimax in den nächsten Jahren. Der grösste Teil der Betreiber mobiler Breitbandnetze wird in den nächsten fünf Jahren auf HSDPA setzen, während Wimax eine Nischentechnologie bleiben wird, die nur dann eingesetzt wird, wenn die Umstände dafür günstig sind, lautet das Fazit der Studie.
Dies, weil Wimax zwar viel mehr Daten übertragen kann als HSDPA, aber die Wimax-Zellen eine viel kleinere Reichweite als HSDPA-Zellen haben. Will ein Betreiber den Geschwindigkeitsvorteil von Wimax nutzen, sind daher viel höhere Investitionen nötig als bei HSDPA.
Zudem nutzen die meisten Betreiber von GSM- und UMTS-Netzen heute schon den HSPDA-Aufsatz (in der Schweiz sind das Swisscom, Sunrise und Orange, die je rund die Hälfte der Bevölkerung mit HSDPA abdecken). Breit angelegte Wimax-Netzwerke sollen dagegen nicht vor nächstem Jahr in Betrieb genommen werden (so auch in der Schweiz).
Langfristig gesehen sollen aber im Laufe der nächsten Dekade Technologien basierend auf dem Modulationsverfahren OFDM HSDPA und Wimax ablösen, glaubt Arthur D. Little.
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