IBM kündigt neuen Speicher-Standard an
IBM will in Kürze einen neuen Netzwerk-Standard für seine Speicherlösungen vorstellen, der auf TCP/IP aufbaut. IP Storage 200i benutzt dafür iSCSI, eine Internetversion der SCSI-Technologie, die dazu verwendet wird, Hard Disks und andere Geräte an Computer anzubinden. Dabei arbeitet IBM eng mit Cisco, HP und weiteren Technologieunternehmen zusammen. Bisherige Storage-Networks basieren grösstenteils auf einer Technologie mit dem Namen Fibre Channel. Dank iSCSI soll es mit herkömmlicher TCP/IP-Hardware ohne Verwendung von Fibre Channel möglich sein, ein Strorage Area Network (SAN) aufzubauen. Mit dem neuen Standard möchte IBM nicht zuletzt dem Storage-Marktführer EMC den Kampf ansagen. Gleichzeitig tritt IBM damit auch in verstärkte Konkurrenz zu Network Appliance, das seine Storage-Lösungen schon seit Jahren auf TCP/IP-Netzwerken aufbaut. TCP/IP-Lösungen inklusive das neue IP Storage 200i von IBM sind bisher aber noch langsamer als solche, die auf Fibre Channel basieren. IP Storage 100i soll noch im ersten Halbjahr 2001 auf den Markt kommen und rund 20.000 Dollar kosten. Der angekündigte Standard wurde bereits von der Konkurrenz kritisiert: Er sei noch nicht ausgereift, meinte etwa EMC-Chief Technology Officer Jim Rothnie.
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