Huawei ICT Day 2026: Digitale Infrastruktur für eine intelligente Zukunft
Der Huawei ICT Day 2026 in Dübendorf hat gezeigt, wie intelligente Netze, moderne Datenplattformen und starke Partnerschaften die digitale Transformation in der Schweiz vorantreiben.
Am 3. Juni 2026 ist «The Hall» in Dübendorf bei Zürich erneut Treffpunkt für die Schweizer ICT-Community gewesen. Beim Huawei ICT Day 2026 kamen rund 200 Kunden und Partner sowie weitere Branchenexperten und Technologieverantwortliche zusammen, um über die nächste Etappe der digitalen Transformation zu sprechen: über moderne Datenzentren, leistungsfähige Netzwerke, intelligente Speicherlösungen, digitale Souveränität und konkrete Anwendungsszenarien für Unternehmen und öffentliche Institutionen.
Innovation gemeinsam nutzbar machen
Zum Auftakt begrüsste Allen Cao, CEO von Huawei Schweiz, die Gäste und ordnete die Rolle von Huawei als Technologiepartner für die digitale Entwicklung in der Schweiz ein. Im Zentrum stand der Anspruch, Innovationen gemeinsam mit Kunden und Partnern in nutzbare Lösungen zu übersetzen. Denn die Anforderungen an ICT-Infrastrukturen steigen in nahezu allen Branchen: Datenmengen wachsen, Anwendungen werden intelligenter, Cyberrisiken nehmen zu, und gleichzeitig müssen Unternehmen ihre Kosten, Energieeffizienz und regulatorischen Anforderungen im Blick behalten.
Standortperspektive Greater Zurich Area
Sabine Müller, Deputy Managing Director der Greater Zurich Area, richtete den Blick auf die entscheidende Frage hinter der technologischen Entwicklung: Wie bleibt ein Wirtschaftsraum langfristig wettbewerbsfähig? Im globalen Wettbewerb gibt es keinen dauerhaften Vorsprung. Innovation entsteht dort, wo kontinuierlich in Talente, Forschung, Unternehmertum und attraktive Rahmenbedingungen investiert wird.
Internationale Unternehmen wie Huawei sind dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Sie bringen Investitionen, Know-how, neue Technologien und globale Netzwerke in eine Region. So entstehen Innovationen, die weit über einzelne Unternehmen hinaus Wirkung entfalten.
Branchenszenarien statt Standardlösungen
Ein besonderer Fokus des Events lag auf szenariobasierten Lösungen. Statt generischer Technologieversprechen zeigte Huawei gemeinsam mit Partnern, wie moderne ICT konkret in Branchen wie Gesundheitswesen, Bildung, Retail, öffentlicher Verwaltung, Manufacturing und Managed Services eingesetzt werden kann. Ergänzend zu den Keynotes bot eine lokale Ausstellung Einblicke in branchenspezifische Lösungsszenarien. Damit wurde sichtbar, wie digitale Infrastruktur dort ansetzt, wo Organisationen heute tatsächlich vor Herausforderungen stehen: bei resilienten Datenplattformen, sicheren Netzwerken, effizientem Betrieb und der Modernisierung bestehender IT-Landschaften.
Datenzentren für die KI-Ära
Ein zentrales Thema war die Modernisierung von Rechenzentren. Unter dem Titel «Huawei Storage Evolution 2026: Accelerating DC Modernization» wurden Entwicklungen im Bereich Enterprise Storage vorgestellt. In einer Zeit, in der KI-Anwendungen, Datenanalysen und geschäftskritische Plattformen immer höhere Anforderungen stellen, wird Speicherinfrastruktur zu einem strategischen Bestandteil der Unternehmens-IT. Performance, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit sind dabei ebenso entscheidend wie Schutz vor Datenverlust und Ransomware. Huawei zeigte, wie moderne Storage-Architekturen Unternehmen dabei unterstützen können, ihre Daten nicht nur zu speichern, sondern als Grundlage für Innovation und Effizienz zu nutzen.
Intelligente Netze als Rückgrat
Auch Netzwerke standen im Zentrum des Tages. Christophe Batiard, European CTO Network bei Huawei, präsentierte die Datacom-Strategie des Unternehmens und zeigte auf, wie intelligente Netzwerklösungen die digitale Zukunft mitgestalten. Moderne Netze müssen heute weit mehr leisten als reine Konnektivität. Sie müssen zuverlässig, sicher, automatisierbar und auf unterschiedliche Nutzungsszenarien ausgerichtet sein – vom Campus über das Rechenzentrum bis hin zu branchenspezifischen Anwendungen. Gerade für Organisationen mit komplexen Infrastrukturen wird die Fähigkeit, Netzwerke einfacher zu betreiben und gleichzeitig leistungsfähiger zu machen, zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.
Praxisbeispiel Universität Zürich
Praxisnähe erhielt das Thema durch den Beitrag der Universität Zürich. Roger Frania, Head of Network Services der UZH, gab Einblicke in ein konkretes Anwendungsszenario im Bereich Campus IP-Network. Solche Kundenbeispiele machten deutlich, worum es beim ICT Day geht: nicht um Technologie als Selbstzweck, sondern um den Austausch über Erfahrungen, Anforderungen und Lösungen, die im Schweizer Markt tatsächlich relevant sind.
Digitale Souveränität im Fokus
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich der Frage nach der digitalen Souveränität. Unter dem Titel «Keep control, become sovereign» präsentierte Simon Blum, VP Sales bei T-Systems, ein Cloud-Case-Sharing. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen gewinnt die Kontrolle über Daten, Plattformen und Betriebsmodelle zunehmend an Bedeutung. Digitale Souveränität bedeutet dabei nicht Abschottung, sondern die Fähigkeit, technologische Entscheidungen bewusst, transparent und langfristig tragfähig zu treffen. Wie konkret dieser Anspruch werden kann, zeigte Tom Lüssi, CEO von Truecore und Naveum. Die Naveum AG betreibt als Schweizer Cloud-Provider vier Rechenzentren in der Schweiz und bietet IT-Dienstleistern, Resellern, Softwareh-Herstellern und Endkunden sichere, lokal gehostete Cloud-Lösungen und IT-Infrastrukturen. Unter dem Titel «Beyond VMware» zeigte er Perspektiven jenseits etablierter Virtualisierungsplattformen – und mit Naveum eine Schweizer Alternative, bei der Daten und Betrieb vollständig im Land bleiben. Der ICT Day bot damit auch Raum für strategische Diskussionen darüber, wie Organisationen Innovation nutzen können, ohne Kontrolle über zentrale digitale Ressourcen zu verlieren.
Enterprise-Technologie für KMUs
Mit eKit rückte Huawei zudem Lösungen für kleinere und mittlere Unternehmen in den Fokus. Unter dem Leitgedanken «Enterprise DNA, SME simplicity» wurde gezeigt, wie professionelle ICT-Funktionalität einfacher zugänglich gemacht werden kann. Gerade KMUs benötigen leistungsfähige, sichere und zugleich unkomplizierte Lösungen, die ohne übermässige Komplexität betrieben werden können. Das Beispiel Eastphone AG verdeutlichte, wie solche Ansätze in der Praxis umgesetzt werden können.
Partnerschaften als Schlüssel zur Transformation
Neben den technologischen Inhalten war der ICT Day 2026 vor allem eine Plattform für den Dialog. Partner wie Truecore/Naveum, T-Systems und Eastphone brachten ihre Perspektiven ein, während Huawei Einblicke in die Enterprise-Partnerstrategie gab. Marco Krättli, Channel Director Huawei, und Leon Zhang, Director European Partner Department, betonten die Bedeutung eines starken Ökosystems. Denn digitale Transformation gelingt selten im Alleingang. Sie braucht Technologieanbieter, Integratoren, Kunden und Branchenexperten, die gemeinsam Lösungen entwickeln und langfristig begleiten.
Infrastruktur als Grundlage für Handlungsspielräume
Der Huawei ICT Day 2026 machte deutlich: Die nächste Phase der Digitalisierung wird nicht allein durch einzelne Innovationen geprägt, sondern durch das Zusammenspiel robuster Infrastrukturen, intelligenter Netzwerke, sicherer Datenplattformen und starker Partnerschaften. Ob im Gesundheitswesen, in der Bildung, im öffentlichen Sektor oder in der Industrie – entscheidend ist, Lösungen auf konkrete Anforderungen auszurichten und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Dialogplattform für die digitale Zukunft
Mit dem ICT Day schafft Huawei in der Schweiz eine Plattform, die genau diesen Anspruch verfolgt: Orientierung geben, Technologien erlebbar machen und den Dialog zwischen Kunden, Partnern und Experten fördern. Der Anlass in Dübendorf zeigte, dass die digitale Zukunft nicht abstrakt ist. Sie entsteht dort, wo Menschen, Branchenwissen und Technologie zusammenkommen – und wo aus Infrastruktur echte Handlungsspielräume für Unternehmen und Gesellschaft werden.
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