IBM reorganisiert seine Softwaresparte

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IBM plant die Reorganisation seiner Software-Entwicklungs- und Sales-Abteilungen in zwölf vertikale Bereiche, um besser auf die erwartete Erholung des Marktes reagieren zu können. Ab Januar 2004 sollen dazu diverse strategische Umpositionierungen bekannt gegeben werden. Dies berichtet die 'Financial Times' in ihrer heutigen Ausgabe. Die Verkaufsabteilung soll in Zukunft entlang Branchenbereichen wie Einzelhandel, Fertigung und Finanzdienstleistungen erfolgen. Damit könne der Verkauf besser auf die Bedürfnisse in den Sektoren abgestimmt werden. Parallel ist geplant, die IBM-Programmierer verstärkt auf einzelne Produkte-Bündel zu fokussieren. Im Zentrum stehen dabei die fünf grossen IBM-Marken WebSphere, Lotus, Tivoli, DB2 and Rational. Zudem soll eine mehrere 100 Millionen Dollar teure Kampagne Anbieter von Softwareapplikationen für die Unterstützung der IBM E-Business-Infrastrukturplattform gewinnen. Der Technologiekonzern verzeichnet derzeit Umsätze im Softwarebereich von 13,1 Milliarden US-Dollar. Im Bereich Sales und Support arbeiten bei IBM rund 13'000 Mitarbeiter, bei der Softwareentwicklung sind es rund 20'000.