ICANN macht Verisign mit neuen Verträgen zum .com-Besitzer
Die Internetverwaltungsstelle ICANN und der US-Registrar für die Top-Level-Domains .com und .net Verisign haben heute Mittwoch auf der ICANN-Sitzung im kanadischen Vancouver einen neuen Vertrag zur Verwaltung der .com-Endungen zur Diskussion vorgestellt. Die ICANN hatte im Oktober den Vertrag überraschend und zum Ärgernis vieler mit Verisign verlängert.
Zahlreiche Domainregistrare kritisieren die neuen Verträge. Anstoss finden die Kritiker vor allem daran, dass der neue Vertrag Verisign den Betrieb der .com-Domains ohne Befristung zusichert. Verisign würde damit faktisch vom Verwalter zum Besitzer der Domains gemacht, so die Kritiker. Zudem erlaubt der neue Vertrag Verisign eine jährliche Preiserhöhung der Registriergebühren von bis zu sieben Prozent. Damit gehe eine zentrale Aufgabe von ICANN verloren, nämlich die Förderung des Wettbewerbs, kritisiert etwa der deutsche Registrar Schlund + Partner.
Stimmen die ICANN-Direktoren dem neuen Vertrag zu, verpflichtet sich Verisign im Gegenzug dazu, die gegen ICANN eingereichte Klage zurückzuziehen. ICANN und Verisign waren sich in die Haare geraten, weil der Registrar einen neuen Dienst namens SiteFinder einführte, der alle Anfragen nach nichtvergebenen .com- und .net-Adressen auf den VeriSign-Suchdienst umleitete.
Zahlreiche Domainregistrare kritisieren die neuen Verträge. Anstoss finden die Kritiker vor allem daran, dass der neue Vertrag Verisign den Betrieb der .com-Domains ohne Befristung zusichert. Verisign würde damit faktisch vom Verwalter zum Besitzer der Domains gemacht, so die Kritiker. Zudem erlaubt der neue Vertrag Verisign eine jährliche Preiserhöhung der Registriergebühren von bis zu sieben Prozent. Damit gehe eine zentrale Aufgabe von ICANN verloren, nämlich die Förderung des Wettbewerbs, kritisiert etwa der deutsche Registrar Schlund + Partner.
Stimmen die ICANN-Direktoren dem neuen Vertrag zu, verpflichtet sich Verisign im Gegenzug dazu, die gegen ICANN eingereichte Klage zurückzuziehen. ICANN und Verisign waren sich in die Haare geraten, weil der Registrar einen neuen Dienst namens SiteFinder einführte, der alle Anfragen nach nichtvergebenen .com- und .net-Adressen auf den VeriSign-Suchdienst umleitete.
Omada Fusion Gateways
TP-Link vereint Gateway und Controller in einem Gerät
Uhr
Per 28. September 2026
CISA stellt wöchentliche Schwachstellenübersicht ein
Uhr
Technologische Abhängigkeit
KI-Souveränität ist für viele Länder eine Illusion
Uhr
Stromversorgung gefährdet
Photovoltaikanlagen der Schweiz stellen systemrelevantes Risiko dar
Uhr
In Bern, Thun und Emmen
Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen
Uhr
User-Feedback
Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen
Uhr
Success Story: BOC | LLB
LLB reduziert Aufwand für Risikoauswertungen um 90 Prozent
Uhr
HP Solutions Day 2026
Wie KI den Arbeitsplatz von morgen verändert
Uhr
Ganz normale tägliche Aktivitäten
Filme vs. Realität
Uhr
Zahlen von IDC
KI-Ausgaben in Europa steigen bis 2030 auf 470 Milliarden US-Dollar
Uhr