ICANN wird nicht länger vom US-Handelsministerium kontrolliert
Ende September lief der 1998 unterzeichnete Vertrag zwischen dem US-Handelsministerium und der Internet-Verwaltungsinstitution ICANN aus. Damit beginnt für die private Netzverwaltung eine neue Ära. Denn ab sofort untersteht die ICANN nicht mehr der Aufsicht der US-Regierung, sondern mehreren international besetzten Gremien. Der neuen Vereinbarung (Affirmation of Commitments) waren langwierige Gespräche zwischen ICANN und der im US-Handelsministerium dafür zuständigen National Telecommunications and Information Administration (NTIA) vorausgegangen. Das neue Kontrollgremium soll aus zehn bis 15 Mitgliedern bestehen, und muss gemäss ICANN-Chef Rod Beckstrom nun zügig gebildet werden.
In einem Interview mit Netzpolitik.org lobte die ICANN-Expertin Dr. Jeanette Hofmann vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) die Öffnung der ICANN. Sie wies aber auch darauf hin, dass der zweite, für das Internet viel wichtigere Vertrag zwischen dem amerikanischen Department of Commerce und der IANA, der Internet Assigned Numbers Authority, weiterhin bestehe.
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