Infineon weist Gerücht um Finanzprobleme zurück
Der Halbleiter-Hersteller Infineon will die geplanten Ausgaben für Investitionen weiter kürzen, plant jedoch keine neuen Kapitalmassnahmen. Die Bilanz ist gesund, die Netto-Cash-Position ist deutlich positiv, darüber hinaus verfügt Infineon über etwa zwei Milliarden Euro an Kreditlinien, erklärte Vorstandschef Ulrich Schumacher heute Mittwoch an einer Börsen-Pflichtmitteilung. Zudem greife das Sparprogramm Impact, mit dem man bis Ende September 2002 mehr als eine Milliarde Euro sparen will: In den ersten zwei Monaten seien die Kosten vor allem beim Einkauf und der Logistik gesenkt worden. In der Informationstechnik konnten die Kosten um dreissig Prozent gesenkt worden, und bei den Investitionen will das Unternehmen weitere 600 Millionen Euro streichen, nachdem dieses Budget im laufenden Geschäftsjahr bereits um 500 Millionen Euro gekürzt worden war. Insgesamt sollen 5000 Arbeitsplätze wegfallen, Ende Jahr sollen rund 2400 Stellen gestrichen sein.
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