Microsoft streicht erneut tausende Stellen
Microsoft setzt erneut den Rotstift beim Personal an. Der Konzern könnte tausende Stellen streichen, wobei weniger als 2,5 Prozent der Beschäftigten betroffen sein sollen. Damit will Microsoft seine Kosten weiter senken, während das Unternehmen gleichzeitig mehr Geld in KI steckt.
Microsoft plant einen weiteren Stellenabbau. Dies berichtet "Business Insider" (Paywall) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Demnach könnte der Konzern bereits in der kommenden Woche tausende Arbeitsplätze streichen, darunter in den Bereichen Vertrieb, Beratung und der Xbox-Sparte.
Insgesamt sollen weniger als 2,5 Prozent der rund 220'000 Beschäftigten betroffen sein. Die Entlassungsrunde würde damit kleiner ausfallen als im vergangenen Jahr. 2025 strich Microsoft zunächst im Mai rund 6000 Stellen und im Juli weitere 9000 Arbeitsplätze beziehungsweise rund 4 Prozent der Belegschaft. Ein Teil der nun betroffenen Mitarbeitenden soll unmittelbar andere Aufgaben im Unternehmen übernehmen können, heisst es im Bericht.
Mit dem Stellenabbau will Microsoft laut "Business Insider" seine Kosten weiter senken, während das Unternehmen gleichzeitig Milliarden in den Ausbau seiner KI-Infrastruktur investiert. Bereits im Frühjahr hatte der Konzern in den USA zudem ein freiwilliges Vorruhestandsprogramm angekündigt. Gemäss Bericht hat rund ein Drittel der berechtigten Mitarbeitenden dieses Angebot angenommen, wodurch die aktuelle Entlassungsrunde geringer ausfallen könnte als jene im Vorjahr. Microsoft wollte die möglichen Entlassungen laut "Reuters" nicht kommentieren.
Dass Microsoft mehr Geld in KI investiert, zeigt auch das Project Solara. Mit diesem will das Unternehmen Apps durch KI-Agenten ablösen. Hier lesen Sie mehr dazu.
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