Informatikbeschaffung beim Bund: Vergleich gescheitert, OSS-Anbieter erzürnt
Die Vergleichsverhandlungen zwischen den Anbietern von Open Source Software (OSS) und dem Bund wurden ergebnislos abgebrochen. Der Bund ersucht deshalb das Bundesverwaltungsgericht um Wiederaufnahme des Verfahrens.
Die Beschwerdeführer zeigen sich enttäuscht: Der Bund habe die Gründe für das Scheitern derart tendenziös dargestellt, dass man sich genötigt fühle, eine Gegendarstellung vorzunehmen. Das Ziel der Beschwerde sei die nicht-diskriminierende Ausschreibung der Büroinformatik und Gleichbehandlung der Marktteilnehmer. Auf befremdende Weise habe der Bund jedoch im Laufe der Verhandlungen plötzlich mitgeteilt, dass er über diesen Punkt nicht mehr verhandeln wolle. So sei er auch nicht dazu bereit, sich zu bekennen, die zukünftigen Beschaffungen im Bereich Büroinformatik öffentlich auszuschreiben. Am Ende habe der Bund gar mitgeteilt, dass sein Vergleichsvorschlag abschliessend und nicht weiter verhandelbar sei - in seiner Medienmitteilung behaupte er aber nun wieder das Gegenteil.
Das Bundesverwaltungsgericht hatte das Verfahren ab Sommer 2009 bis zum 10. Dezember 2009 sistiert. Den Parteien wollte man so Gelegenheit zu einer einvernehmlichen Lösung geben.
Swiss Sportstech Report 2026
Schweizer Sportstech-Branche setzt bereits rund 8 Milliarden Franken um
Uhr
Fachbeitrag von Swisscom
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Uhr
Schwachstelle in DevOps-Plattform
Kritische Sicherheitslücke bedroht Gitlab-Server
Uhr
KI entschlüsselt historische Geheimtexte
Von Nazi-Spionen bis zum Zodiac-Killer - KI mischt die Kryptoanalyse auf
Uhr
Nach mehreren Sicherheitsvorfällen
OpenAI trainiert Frontier Models künftig ohne Internetzugang
Uhr
Smart Energy Party 2026
Vom Crescendo zum Fall - ein Abend voller Energie
Uhr
Einfach nein
Wie Harry Potter in 30 Sekunden hätte enden können
Uhr
Swiss Software Industry Survey 2026
Schweizer Software entsteht mit KI-Hilfe, aber nur selten im Agenten-Orchester
Uhr
KI-Modus und "Personal Intelligence" betroffen
Google kann Daten aus Gmail und Fotos für personalisierte Werbung nutzen
Uhr
Am 29.10.2026
Einladung zum Webinar: Vertrauen in KI schaffen - sichtbar, kontrollierbar, sicher
Uhr