Inquam erhält BWA-Konzession
Inquam Broadband aus Köln, Anbieter von mobil zugänglichen Breitbandnetzen, hat von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom) eine landesweite BWA-Konzession (Broadband Wireless Access) von zwei Mal 21 MHz Breite zum Minimalpreis von 5,8 Millionen Schweizer Franken erhalten.
Inquam, eine Partnerschaft von Nextwave Wireless und Omnia Holding, plant BWA-Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Schweizer Firmen anzubieten, wie CEO Carsten Ullrich in einer Pressmeldung erklärt.
Im Juni 2006 hatte die Swisscom noch 6,1 Millionen Franken für eine entsprechende Konzession bezahlt. Die Preisdifferenz ergibt sich aus der geringeren Laufzeit der Konzession, die Inquam erstanden hat, wie Comcom-Sekretär Peter Bär auf Anfrage sagte.
Auslaufdatum und Auflagen sind weitgehend identisch. Einzig der Termin, an dem die Inquam den kommerziellen Betrieb aufnehmen muss und die Frist, bis zu welcher mindestens 120 Sende- und Empfangseinheiten betrieben werden müssen, sind im Vergleich zur Swisscom jeweils um neun Monate in die Zukunft verschoben worden. Somit muss Inquam den kommerziellen Betrieb bis zum 30. September 2008 aufnehmen und bis September 2010 das Minimum an Sende- und Empfangseinheiten in Betrieb haben.
Bei den bisher nicht vergebenen Frequenzen im Umfang von 2 mal 17,5 MHz klärt das Bakom ab, wie diese auf Gesuch hin für eine lokale Nutzung zugeteilt werden können. Das Bakom wird die Rahmenbedingungen für eine solche Zuteilung voraussichtlich im August 2007 bekannt geben.
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