Internetnutzung in der Schweiz wächst weiterhin

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Bereits seit sieben Jahren beobachtet das Baromedia von Ringier Romandie den Medienkonsum der Schweizer und Schweizerinnen, sowie deren Umfeld und Entwicklungen. Grösseres Gewicht als in den letzten Jahren ist auf den Einfluss des Internetwachstums auf die anderen Medien gelegt worden. Laut Baromedia ist durch das Aufkommen des Internets die Zahl der regelmässigen TV-Konsumenten (wider Erwarten) nicht kleiner geworden. Über mögliche zeitliche Veränderungen bei der regelmässigen Nutzung gibt das Baromedia allerdings keine Auskunft. Mit einem Anteil von 73 Prozent, vermag das Radio nach wie vor am meisten Konsumenten anzuziehen, gefolgt vom Fernsehen und der Tageszeitung. Das Internet belegt mit 48 Prozent den fünften Rang, was einem Wachstum von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Studie unterteilt die Internauten in sechs Kategorien: Die Gelegenheitssurfer (45 Prozent) sind eher unerfahrene User, die das Web nur ab und an nutzen. Die Professionellen (14 Prozent), nutzen das Web in Zusammenhang mit ihrer Arbeit. Die Chatter (12 Prozent) sind vorwiegend jüngere User, die das Netz zur Kommunikation in Foren und zum Spielen nutzen. Diese Kategorie sieht das Internet nur positiv. Die Spieler (11 Prozent) stehen den Chattern sehr nahe, unterscheiden sich von diesen aber durch eine kritischere Betrachtungsweise des Internets. Die Utilitaristen (10 Prozent) nutzen das Netz, um an praktische Informationen und News zu kommen. Die Pioniere (8 Prozent) nutzen das Netz seit der ersten Stunde. Ihre Sicht des Web ist kritisch, zwar mit Sympathie aber ohne falsches Lob.