IT-Outsourcing stagniert in der Schweiz

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Nachdem im letzten Jahr der Schweizer Markt für IT-Outsourcing stark gewachsen ist, stieg er in den letzten 10 Monaten nur um 4,5 Prozent. Zwar wurden in dieser Zeit Verträge mit einem Gesamtvolumen von über einer Milliarde Franken abgeschlossen. Dabei handelte es sich aber mehrheitlich um Erneuerungen und Ablösungen bestehender Outsourcing-Verträge.
Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Marktbeobachtung des Zürcher Sourcing-Beraters Active Sourcing. Insgesamt schätzt Active Sourcing das Marktvolumen in der Schweiz auf knapp zwei Milliarden Franken. 81 Prozent des Gesamtumsatzes wird dabei von nur 23 Verträgen erreicht, die alle über der 10 Millionen Grenze liegen.
Der grösste Teilmarkt ist nach wie vor die Industrie mit 24 Prozent, dicht gefolgt von den Versicherungen mit 23 Prozent. Mit etwas Abstand folgen Auslagerungen bei Bund, Kantonen und Gemeinden mit 15 Prozent sowie der Bankenbereich mit 14 Prozent. Die Branchen Pharma und Chemie sind mit je 13 Prozent noch relativ gut vertreten. Alle übrigen Marktsegmente erreichen zusammen noch 11 Prozent.
Die bedeutendsten Neuabschlüsse in der Schweiz der letzten zehn Monate waren die Outsourcing-Verträge zwischen SBB und T-Systems sowie Swisscom IT Services, zwischen Novartis und Getronics sowie zwischen Winterthur Versicherung und IBM.