Jeder zweite Druck- und Medienbetrieb ist an E-Commerce interessiert

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Mehr als jeder zweite Druck- und Medienbetrieb kann sich vorstellen, mit Plattformen für Druck- und Medienaufträge im Internet aktiv zu werden. Dies ist ein Ergebnis der Studie, die der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation (Viscom) zusammen mit seinem deutschen und österreichischen Partnerverband im Jahr 2004 durchführte. An der Studie beteiligten sich 225 Unternehmen der Branche aus Deutschland und der Schweiz. 98 Prozent der Schweizer Druck- und Medienunternehmen verfügen über einen eigenen Internetauftritt. Die Studie zeigt, dass die Schweizer Internetauftritte vermehrt mit Funktionen wie Downloadbereich, Kundenbereich und Kundendatenbank ausgestattet sind als diejenigen ihrer deutschen Branchenkollegen. Die Nutzungsquote des Online-Handels für den Beschaffungsprozess liegt laut Viscom mit 38 Prozent bereits beachtlich hoch. Immerhin 28 Prozent der Teilnehmer setzten daher auch regelmässig oder hin und wieder Aktionsplattformen ein. Beim Einkauf via Internet werden laut Studie hauptsächlich Auskünfte über Verfügbarkeit, Preise, Liefertermine sowie Produktinformationen abgefragt. Die direkte Kommunikation mit dem Kunden über das Internet bezieht sich jedoch nach wie vor überwiegend auf die Anlieferung von Kunden- und Auftragsdaten. Die dynamische Generierung von Drucksachen durch den Kunden findet laut Studie jedoch bereits vereinzelt bei extrem standardisierten Produkten wie Visitenkarten statt.