Julius Bär migriert vorerst doch nicht auf Avaloq
Die Privatbank Julius Bär hat die Umstellung ihrer Bankensysteme auf die Avaloq-Plattform auf Eis gelegt. Julius Bär hatte im September drei UBS-Privatbanken sowie die GAM Holding übernommen. Es war vorgesehen, als erstes die akquirierten Privatbanken auf die bestehende Julius-Bär-Plattform zu migrieren und anschliessend die gesamte Plattform auf das Avaloq-System zu wechseln.
Wie Julius Bär nun meldet, habe man beschlossen, die für 2006 geplante Einführung von Avaloq zu sistieren, um die zügige IT-Integration der drei Privatbanken gewährleisten zu können. Eine Ablösung der bestehenden IT-Plattform werde in den nächsten Jahren nicht in Betracht gezogen, teilt die Privatbank weiter mit. Die zugekauften Privatbanken werden aber dennoch auf die bestehende Julius-Bär-Plattform migriert.
Julius Bär wird für Integration der drei Privatbanken und GAM voraussichtlich 225 Millionen Franken bezahlen, 138 Millionen Franken werden bereits der Rechnung des Geschäftsjahres 2005 belastet. Diese Summe beziehe sich primär auf Integrationskosten im Bereich IT, so Julius Bär.
Im Kampf um Grossprojekte zwischen Avaloq und dem Konkurrenten Finnova wäre Julius Bär ein wichtiges Projekt gewesen.
Wie Julius Bär nun meldet, habe man beschlossen, die für 2006 geplante Einführung von Avaloq zu sistieren, um die zügige IT-Integration der drei Privatbanken gewährleisten zu können. Eine Ablösung der bestehenden IT-Plattform werde in den nächsten Jahren nicht in Betracht gezogen, teilt die Privatbank weiter mit. Die zugekauften Privatbanken werden aber dennoch auf die bestehende Julius-Bär-Plattform migriert.
Julius Bär wird für Integration der drei Privatbanken und GAM voraussichtlich 225 Millionen Franken bezahlen, 138 Millionen Franken werden bereits der Rechnung des Geschäftsjahres 2005 belastet. Diese Summe beziehe sich primär auf Integrationskosten im Bereich IT, so Julius Bär.
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