Kanton Waadt zieht (vernichtende) Bilanz zur IT-Auslagerung an Bedag
Wie der Kanton Waadt in einer gestrigen Mitteilung bekannt gibt, liegt ein erster Bericht vor, in dem Bilanz gezogen wird zur Auslagerung der Informatik an die Berner Bedag. Darin wird unter anderem festgestellt, dass Beschlüsse des grossen Rats nicht eingehalten worden sind und dass die Kostentransparenz zu wünschen übrig liess. So sei eine öffentlich-rechtliche Anstalt CCE.VD als Schnittstelle zur Bedag, wie vom Stadtrat beschlossen, nie umgesetzt worden. Zudem sei von Anfang die Outsourcing-Variante favorisiert werden statt wie vom Statdtrat favorisiert eine partnerschaftliche Lösung anzustreben. 2002 sei die Bedag in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden, an der sich der Kanton Waadt nicht beteiligt habe. Zu diesem Zeitpunkt wäre es notwendig geworden, die Verträge neu auszuhandeln. Insgesamt habe der Kanton Waadt von 2001 bis 2007 durch den Bezug von IT-Leistungen der Bedag Gewinne in der Höhe von 17 Millionen Franken beschert. Dabei habe zu keinem Zeitpunkt Klarheit über die tatsächlichen Kosten der von der Bedag erbrachten Leistungen geherrscht. Ein Service Level Agreement sei erst 2005 festgeschrieben worden, vier Jahre nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrags und vier Monate nachdem dieser auf den Sommer 2009 bereits wieder gekündigt worden war.
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