Kantone wollen ch.ch behalten, aber weniger bezahlen

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Die Kantone wollen das E-Government-Projekt des Bundes www.ch.ch weiterführen, jedoch einen Drittel weniger dafür zahlen. Statt eines echten, auf Webservices basierenden "virtuellen Schalters" wollen sie sich vorerst auf das Angebot eines Informationsportals beschränken. Dies ist das Resultat einer Vereinbarung, welche die Kantone und der Bund im Rahmen einer bis Ende Mai dauernden Anhörung gefällt haben. Wie der Präsident der Schweizerischen Staatsschreiberkonferenz Claudio Riesen der Nachrichtenagentur SDA sagte, müssten die Kantone nach neuer Berechnung noch 1,2 Millionen Franken an das Projekt beitragen. Der Bund sei davon überzeugt, dass eine Weiterentwicklung sinnvoll wäre, sagte Vize-Bundeskanzlerin Hanna Muralt-Müller gegenüber der SDA. Christoph Glauser vom Institut für angewandte Argumentenforschung (IFAA) in Bern plädiert hingegen dafür, die für Transaktionen per Internet nötige sichere Identität zuerst einzuführen, da E-Government nur so überhaupt funktionieren könne.