Kaspersky: Mehr Schadprogramme - mehr Inhaftierungen
Die IT-Sicherheistexpertin Kaspersky Lab stellt seinen Jahresüberblick 2004 über die Trends im Bereich der Malware-Entwicklung vor. Dieser zeige auf, dass im vergangenen Jahr wiederum mehr Viren das Licht des Internets, aber auch mehr Virenschreiber als in jedem anderen Jahr die Dunkelheit der Zelle erblickt haben. Allerdings seien viele Viren, die ihren Weg in diesem Jahr fortgesetzt haben, vervollständigte Varianten bereits früher erschienener Schad-Codes, ergänzt durch neue Tendenzen, wie zum Beispiel die Verwendung von Links anstelle infizierter Anhänge. Die meisten Schadprogramme bestehen gemäss Kaspersky aus einem Mix verschiedener Schad-Code-Varianten. Immer öfter enthalten diese Mischungen Trojaner-Programme der einen oder anderen Art. Weitere Tendenz im Jahre 2004 seien die Nutzung von Schadprogrammen für eigennützige Ziele gewesen, wie etwa der Einsatz von Trojaner-Programmen zum Diebstahl persönlicher Daten sowie eine stärkere Aktivität internationaler, krimineller Gruppierungen. Auf letzteres weise eine Zunahme der Nutzung von Zombi-Maschinen und die Verbreitung von Zombi-Netzen auf Spammer-Auktionen hin.
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