Kaum Wachstum im Schweizer IT-Outsourcing-Markt

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In den letzten zwölf Monaten wurden in der Schweiz 14 IT-Outsourcing-Verträge mit einem Volumen von zehn Millionen Franken oder mehr abgeschlossen. Zusammengezählt haben diese 14 Outsourcing-Verträge ein Auftragsvolumen von rund 1,13 Milliarden Franken. Bei den zehn grössten Vertragserneuerungen, die 96 Prozent des genannten Marktvolumens ausmachen, handelt es sich um Vertragsverlängerungen. Bei den verbleibenden vier Verträgen handelt es sich um Erstabschlüsse mit relativ tiefem Volumen. Sie erreichen zusammen lediglich vier Prozent des gesamten Vertragsvolumens. Zu diesen Zahlen kommt der Sourcing Monitor von Active Sourcing.
“Der Outsourcing-Markt Schweiz hat sich damit insgesamt zwar gehalten, kann jedoch nahezu kein Wachstum verzeichnen“, resümiert Stefan Regniet, CEO der Active Sourcing AG.
Die quartalsweise erscheinende Marktanalyse gibt Auskunft über neue Vertragsabschlüsse im IT-Outsourcing in der Schweiz, über die Verteilung nach Dienstleistungen und Branchen sowie über die Entwicklung im zeitlichen Verlauf.
Die Verträge betreffen in 8 Fällen die Auslagerung von Desktop Services. Sie stehen für 49 Prozent des Gesamtvolumens von 1,13 Milliarden Franken. In 6 Fällen sind Midrange Services betroffen (13 Prozent des Gesamtvolumens), in 4 Fällen SAP Services (5 Prozent), in 3 Fällen AM Banking Services (5 Prozent) und in zwei Fällen Mainframe Services (28 Prozent des Gesamtvolumens).
Aufgeschlüsselt nach Branchen betreffen 5 Verträge die Reise- und Transportbranche (27 Prozent des Gesamtvolumens), 3 den Bankensektor (10 Prozent), je 2 Versicherungen (29 Prozent) und Pharmaunternehmen (31 Prozent). Die verbleibenden Anteile teilen sich „Übrige“.
Stefan Regniet weist darauf hin, dass die Abgrenzung speziell bei internationalen Outsourcing-Verträgen nicht einfach sei. „Die abgebildeten Marktzahlen stellen zwar die Summe aller in der Schweiz getätigten Abschlüsse dar, jedoch sind keine im Ausland abgeschlossenen Verträge eingerechnet, die Schweizer Umsätze betreffen.“ Darüber hinaus seien in Outsourcing-Verträgen regelmässig auch Projektdienstleistungen enthalten. Diese könnten nicht ohne weiteres abgezogen werden, weil derartige Informationen in der Regel nicht in Erfahrung gebracht werden können.