Kein erhöhtes Hirntumorrisiko durch Handys
Wer mit dem Handy telefoniert, ist keinem erhöhten Risiko ausgesetzt, an Hirntumor zu erkranken. Zumindest gibt es bislang keinen Hinweis, der darauf hindeutet. Dies hat das Schwedische Karolinska-Institut in einer kürzlich veröffentlichten Studie herausgefunden. Die am gleichen Institut durchgeführte Untersuchung zum Akustikusneurinom hatte hingegen bei langjährigem Telefonieren mit dem Handy ein erhöhtes Risiko für die Ausbildung gutartiger Nervenfasergeschwulste am Hör- und Gleichgewichtsnerv festgestellt. Beide Studien sind Teil der von der International Agency for Research of Cancer (IARC) koordinierten Interphone-Studie, die in 13 Ländern, in denen Mobiltelefonie schon länger existiert, parallel durchgeführt wird. Eine abschliessende Bewertung werden die Forscher erst veröffentlichen können, wenn die Teilresultate aller Untersuchungen vorliegen.
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