Klagen zwingen Google zum Einstellen seiner Street-View-Fahrten
In den Vereinigten Staaten hat die Zahl der Sammelklagen gegen Google weiteren Zuwachs erhalten. Neben Klagen aus Oregon und Washington gesellen sich nun auch die Bürger aus Massachusetts mit einer Klage hinzu. Grund sind auch hier von Street-View-Fahrzeugen illegal aufgenommene Daten aus privaten Wlan-Netzen.
Gleichzeitig mehren sich auch in Deutschland die Protest gegen Googles Street-View. Glaubt man Verbraucherministerin Ilse Aigner, könnte sich die Lancierung des Dienstes deswegen bis 2011 verzögern. Als Reaktion auf die Datenpannen wurden nun Google-Fahrten weltweit eingestellt.
Die Ortung der Wlan-Netze durch die Street-View-Fahzeuge dient in dicht besiedelten Wohngebieten der Positionsbestimmung. Da aber noch immer viele dieser Netze unverschlüsselt sind, wurden von Google versehentlich Inhalte wie etwa Internet-Adressen und Teile von E-Mails mit aufgenommen.
Patrick Spahr
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