KMUs erwarten von ISPs vor allem Datensicherheit

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Schweizer KMUs erwarten von ihrem ISP zuerst einmal die Gewährleistung von Datensicherheit. Etwa drei Viertel der Firmen bezeichnen Viren- und Spamfilter als eine wichtige Komponente im Angebot von Internetprovidern. 60 Prozent würde eine mehrstufige Firewall als Bestandteil eines Internetangebots begrüssen. Auch die Datensicherung gehört für viele der befragten Unternehmen ins Pflichtenheft eines Providers. Denn 57 Prozent der Kleinbetriebe mit Webauftritt unterhalten keinen eigenen Web-Server und nehmen Hosting-Dienstleistungen in Anspruch. Zudem wünschen die Unternehmen zunehmend Support für ihre Internetaktivitäten: Auf der Wunschliste stehen die Unterstützung bei der Datenvermittlung ins Internet (Managed Router), die Vermittlung von IT-Spezialisten, um auch Hardware-Probleme beheben zu können sowie Unterstützung bei der Vorort-Installation und -Konfiguration von Netzwerkkomponenten.
Vorderhand noch zurückhaltend beurteilen die befragten Unternehmen dagegen die Vernetzungsmöglichkeiten des Internets. Einerseits sehen sie im Datenaustausch über Distanz ein Sicherheitsrisiko. Andererseits sieht ein Viertel der Betriebe keinen Grund zur Vernetzung. 23 Prozent der Unternehmen lehnen deshalb ein virtuelles Netzwerk (VPN) ab, 22 Prozent sprechen sich gegen den Fernzugriff von unterwegs (Remote Access mobil) auf die Unternehmensdaten aus.
Swisscom Fixnet hat das Marktforschungsinstitut LINK mit einer Markterhebung beauftragt. Befragt wurden 480 KMUs aus der deutschen und der welschen Schweiz.