Kommt eine zweite Klage gegen Microsoft?

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Zwei US-Staatsanwälte erwägen neue Schritte gegen Microsoft in Sachen Monopolverletzung. Richard Blumenthal aus Connecticut und Tom Miller aus Iowa halten die Einbindung weiterer Software und Programme, insbesondere dem Windows Messenger und den Smart Tags, in das für Herbst erwartete Betriebsystem Windows XP für wettbewerbsrechtlich bedenklich. Noch ist unklar, ob und wie die beiden Anwälte gegen den Gigant aus Redmond vorgehen wollen. Gemäss neueren amerikanischen Zeitungsberichten lehnen Blumenthal und Miller eine zweite Antitrust-Klage ab. Bleibt der Einbezug in das noch laufende Verfahren, schliesslich wird Microsoft mit der Kritik dasselbe Vorgehen vorgeworfen, das schon zur ersten Klage geführt hatte. Damals ging es unter anderem um die Einbindung des Internet Explorers in das Betriebssystem. Microsoft habe auf diese Weise den Browser-Konkurrenten den Boden unter den Füssen wegziehen wollen.