Konzernverlust bei Ascom

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Ascom weist im ersten Halbjahr 2001 einen Konzernverlust von 26 Millionen Franken aus nach einem Gewinn von 60 Millionen Franken in der entsprechenden Vorjahresperiode. Ohne den operativen Verlust aus dem Bereich Terminals erreiche das Betriebsergebnis die Grössenordnung des Vorjahres von 46 Millionen Franken, heisst es in der Pressemitteilung von heute Montag. Wie bereits berichtet, verkauft Ascom den Bereich Terminals an die Swiss Capital Equity Holding AG (SCEH). Dagegen konnte der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,3 Prozent auf 1,548 Milliarden Franken gesteigert werden, der Auftragseingang stieg um 3,8 Prozent auf 1,593 Milliarden Franken. Zumindest für 2001 rechnet Ascom ohne Sondereinflüsse trotz der schwierigen Marktsituation mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Da jedoch die von CEO Urs Fischer in Angriff genommene Umstrukturierung mehr Zeit braucht sowie aufgrund von Verlusten aus dem Verkauf von Terminals, rechnet Ascom weiterhin mit einem negativen Betriebsergebnis. Im Juni hatte Ascom angekündigt, weltweit bis Ende 2001 1100 Stellen abzubauen, 400 davon in der Schweiz. Die Aktie, welche bereits letzte Woche stark nachgab, verlor heute zeitweise bis zu 10 Prozent.