Kritik am ADSL-Preiskampf

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Tiefpreise für Neukundengewinnung à tout prix entbehrt jeder gesunden Geschäftspolitik. Soweit die Ansicht des Züricher ISP Cybernet. Cybernet nimmt daher Abstand davon die Preise für ihre ADSL-Angebote weiter zu senken. Anstatt am Preiskampf teilzunehmen, der letzten Endes auf Kosten des Kunden ausgetragen werde, so Cybernet in einer Pressemitteilung, werde sich das Unternehmen weiterhin darum bemühen, den nötigen Service und Verlässlichkeit der Infrastruktur zu gewährleisten. Eine Kosteneinsparung von fünf bis zehn Franken - dies entspricht den neuen Rabatten von 13 Prozent auf die Wholesale-Angebote der Swisscom für ADSL 256 und 512 für kleine Provider - stehe in keinem Verhältnis zu den entstehenden Unkosten bei einer allfälligen Störung in der Providerinfrastruktur. Ähnlich äusserte sich der Internetdienstleister SwissWeb vergangene Woche (der Netzticker berichtete am Montag). Ein Preisdumping wie etwa von Profitel betrieben, strapaziere die gesunde Entwicklung des ADSL-Marktes und Schade dem Kunden meinte Ronald Meier, CEO des Internetdienstleisters. Auch Swissweb nahm von Preissenkungen deshalb Abstand und teilte mit auf faire Preise und Kontinuität zu setzen.