Leichter Aufwind für Fantastic
The Fantastic Corporation hat das Finanzergebnis für den am 30. September 2001 zu Ende gegangenen Neunmonatszeitraum bekannt gegeben. Der Nettoverlust in diesem Zeitraum belief sich auf 46,3 Millionen Dollar (Vorjahr 38,7 Millionen Dollar); der Gesamtumsatz betrug 5,5 Millionen Dollar. Das sind 63 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Damals hätten Telekommunikationsunternehmen noch Breitbandsysteme zu Testzwecken gekauft, begründet Fantastic den Rückgang und gibt sich zuversichtlich: Erstens hätte der Umsatz im dritten Quartal 2001 gegenüber dem zweiten um 31 Prozent gesteigert werden können. Zweitens hätten die betrieblichen Ausgaben massiv gesenkt werden können. Die Höhe der liquiden Mittel von 45,1 Millionen Dollar am 30. September 2001 und der Nettokapitalverbrauch von 7,2 Millionen Dollar im dritten Quartal befänden sich zudem innerhalb der Erwartungen, teilte Fantastic mit.
CEO Reto Braun rechnet mit einem moderaten Umsatzzuwachs in den kommenden Quartalen. Fantastic möchte sich nun vor allem auf die wichtigsten Zielbranchen, den Einzelhandel, die Automobilindustrie und den Finanzsektor konzentrieren. Die umfassende Datenübertragungsplattform, bislang als CEC und CMC vertrieben, wurde anlässlich der Neupositionierung von Fantastic als Anbieter von Unternehmenslösungen unter dem Namen BroadSphere neu aufgelegt. Fantastic läuft als Penny-Stock immer noch Gefahr, aus dem Nemax50 gekippt zu werden.
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