Lenovo kann sich auch Expansion im deutschsprachigen Raum vorstellen
Der chinesische Computerhersteller Lenovo, der das PC-Geschäft von IBM übernimmt, kann sich durchaus vorstellen, auch im deutschsprachigen Raum zu expandieren: "Der Zusammenschluss mit Lenovo gibt uns die Möglichkeit, unsere Wettbewerber von allen möglichen Seiten her anzugreifen. Da gibt es Potenzial bis in den Consumer-Sektor hinein", sagte Marc Fischer, der die PC-Sparte von IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz leitet, gegenüber Financial Times Deutschland. Anders als IBM macht Lenovo derzeit den grössten Teil seines Umsatzes mit Privatkunden und kleinen Betrieben. Zudem verkaufen die Chinesen auch Handys und MP3-Player. Einen Zeitrahmen für die Expansion wollte Fischer gegenüber der ftd nicht nennen. "Es wäre ein Fehler, das ohne einen glasklaren Business-Plan zu versuchen. Wir werden dort mittelfristig agieren", sagte er.
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