Linuxviren im Vormarsch
Erneut macht sich ein Virus über das bisher relativ unbehelligte Betriebssystem Linux her. Der Wurm mit Namen Adore oder Red Worm befällt Systeme über bereits bekannte Sicherheitslücken, installiert einen Hintereingang (Backdoor) und sendet wichtige System- und Netzwerkinformationen über den befallenen Computer per Mail an Accounts auf die chinesischen Server sina.com und 21cn.com. Um seine Spuren zu vertuschen, richtet Adore eine Routine ein, die täglich frühmorgens Einträge in den Logfiles löscht und den Computer neu starten lässt. Der Antivirenspezialist Symantec stuft die Gefährlichkeit des Wurms als mittel ein. Mit Adore vergrössert sich das Arsenal der für Linux-Systeme programmierten Viren um eine Variante mehr. Dies hängt ohne Zweifel mit der steigenden Beliebtheit des Open-Source-Betriebssystems zusammen.
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