Microsoft hat trotz Abkommen noch keine Ruhe
Der Generalstaatsanwalt von Massachusetts Tom Reilly kündigte an, dass er und weitere Amtskollegen aus anderen Staaten das ausgehandelte Abkommen zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium nicht akzeptieren werden. Reilly betonte, dass er sich eine stärkere Kontrolle von Microsofts Geschäftsgebahren durch die Regierung wünsche. Eine gerichtliche Fortsetzung des langen Rechtstreits wird damit wieder wahrscheinlich, denn neben dem US-Justizministerium hatten auch 18 Bundesstaaten Klage gegen Microsoft erhoben.
Schlechte Nachrichten für Microsoft auch aus Europa: Die Europäische Kommission will trotz des Abkommens in den USA ihre Untersuchung gegen Microsoft fortführen, unter anderem wegen Einbindung des Media Players in das Windows-Betriebssystem. Das Abkommen zwischen dem US-Justizministerium und Microsoft konzentriert sich darauf, Computerherstellern die Möglichkeit zu geben, auch Software, die nicht von Microsoft stammt, vorzuinstallieren. Zudem soll Microsoft Softwareentwicklern die nötigen Schnittstellen zur Verfügung stellen, die Microsofts eigene Middleware nutzt.
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