Microsoft-Prozess: Einigung fast unter Dach

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Microsoft und das US-Justizministerium haben der zuständigen Richterin ihre aussergerichtliche Einigung vorlegen. Da offenbar nicht alle der achtzehn Bundesstaaten, die neben dem Justizministerium als Kläger auftreten, mit den Einzelheiten der Einigung einverstanden sind, erwarten Beobachter, dass die Vertreter der Bundesstaaten mehr Zeit fordern werden, um die Verhandlungsergebnisse zu prüfen. Falls einzelne Staaten nicht einverstanden sind, könnten sie die Richterin bitten, die Einigung zurückzuweisen. Falls alle Parteien der Einigung zustimmen, muss die Richterin prüfen, ob die Ergebnisse genügen, das wettbewerbswidrige Verhalten von Microsoft zu stoppen. Wenn die aussergerichtliche Einigung zustande kommt, dürfte besonders die Besetzung des neutralen Gremiums von Interesse sein, das fünf Jahre lang überwachen soll, ob Microsoft den Auflagen nachkommt.