Microsoft prüft Lizenzen bei 25'000 Unternehmen
In mehreren europäischen Ländern fordert Microsoft derzeit Geschäftskunden auf, ihre verwendeten Microsoft-Programme samt Lizenzierung aufzulisten. Auch in der Schweiz wurden entsprechende Briefe an 25000 Unternehmen verschickt. Holger Rungwerth, Mediensprecher bei Microsoft Schweiz, relativiert die bestimmte, fast drohende Formulierung des Schreibens, in dem auf die rechtlichen Konsequenzen für den Gebrauch von nicht lizenzierter Software hingewiesen wird: Es gehe nicht um einen Rundumschlag. Microsoft habe nicht zur allgemeinen Jagd auf die Unternehmen geblasen, sondern wolle diesen helfen zu prüfen, wo ein Lizenzierungs-Nachholbedarf bestehe. Unternehmen, die mit offensichtlich Microsoft-Programme im grösseren Stil ohne Lizenz einsetzten und auf den Brief nicht reagierten, werde man aber gezielt kontaktieren, um eine Einigung zu suchen.
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