Microsoft zahlt Sun 20 Millionen Dollar

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Der über dreijährige Java-Streit zwischen Microsoft und Sun ist zu einem mehr oder weniger gütlichen Ende gekommen. Sun hatte Microsoft verklagt, ihre Java-Technologie in verschieden Programmen zu verwenden. Besonders gestört hat Sun dabei, dass Microsoft Windows-spezifische Anpassungen an Java vornahm, was nach Ansicht von Sun dem offenen Charakter des Standards widersprach. Nach der Einigung, welche Microsoft 20 Millionen Dollar kostet, darf der Redmonder Software-Gigant Java in beschränktem Umfang für die nächsten sieben Jahre weiter verwenden. Untersagt ist Microsoft allerdings das Label Java Compatible weiter zu verwenden. Beide Firmen liessen es sich nicht nehmen, trotz der Einigung mit grobem Geschütz aufeinander zu schiessen. Microsoft hat einmal mehr bewiesen, dass sie sich weigert, den Regeln des Internets treu zu bleiben, liess sich Patricia Sueltz, Vizepräsidentin der Software-Abteilung von Sun in einer Firmenmeldung zitieren. Microsoft machte im Gegenzug auf beleidigte Leberwurst: Wir haben nach einer vernünftigen Lösung gesucht mit einer Firma, welche das Rechtssystem benutzt, um sich gegen Microsoft zu behaupten, meinte Microsoft-Sprecher Jim Cullinan gegenüber dem Nachrichtendienst Newsbytes.