Mobilcom: durch UMTS tief in der Verlustzone
Das letzte Geschäftsergebnis von Mobilcom sieht ein Jahr vor dem geplanten UMTS-Start nicht gut aus. Vor Zinsen, Steuern, Abschreibung und Amortisation (Ebitda) wurde ein Minus von 22 Milionen Mark für das Gesamtjahr 2000 ausgewiesen. Als Ursache für das erwartungsgemäss negative Ergebnis nannte Mobilcom Aufwendungen für den UMTS-Start, Investitionen ins Kundenwachstum und Restrukturierungsmassnahmen. Fast 900 Millionen wurde in die Gewinnung neuer Kunden investiert. Im Vorjahr hatte MobilCom noch ein Ebitda von 386 Millionen Mark erzielt. Für Aufsehen hatte weiters gesorgt, dass Mobilcom die Zinsen, welche für die Milliardenkredite zur Finanzierung der UMTS Lizenz anfallen, im Gesamtjahr 2000 nicht verbucht hat. Dies ist laut Finanzchef Thorsten Grenz erst von jenem Zeitpunkt an geplant, wenn die UMTS Lizenz tatsächlich genutzt werde. 2002 will Mobilcom Mobilfunkdienste mit dem neuen Standard anbieten.
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