Mobiltelefonie Europa: Sättigung erreicht

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Wer heute noch nicht im Besitz eines Handys ist, wird wohl noch längere Zeit ohne Mobilfunk leben. So ungefähr lassen sich die Resultate der aktuellen, repräsentativen Consumer-Studie Europe Benchmark von Forrester Research interpretieren. Denn jeder Europäer/jede Europäerin, der/die sich ein Mobiltelefon wünschte, besitzt jetzt eines. In Zahlen: 71 Prozent aller Europäer besitzen mittlerweile ein Handy. In jedem fünften Haushalt sind sogar 3 oder mehr Handys vorhanden. Am meisten verbreitet sind die Mobiltelefone in Skandinavien, mit einer Dichte von 83 (Schweden, Norwegen) bis 86 Prozent (Finnland). Am wenigsten verbreitet sind Handys in Spanien (60 Prozent) und Frankreich (55 Prozent). In der Schweiz tragen durchschnittliche 74 Prozent ein Funktelefon auf sich herum. Die Studie hat auch die Motivation für einen allfälligen Neukauf untersucht und kommt zum Schluss, dass sowohl bei den Handybesitzern wie bei jenen, die noch kein Handy haben, 80 Prozent nicht beabsichtigen, ein neues resp. überhaupt ein Mobiltelefon zu kaufen. Abgesehen vom Wunsch, das neueste Design und Modell zu kaufen, sind die Funktionalitäten eines Handys als Argument für einen Neukauf ausgereizt bis die neuen Netze eine vollkommen neue Generation von Anwendungsmöglichkeiten erlauben, resümiert Paul Jackson, Analyst bei Forrester Research, die trüben Aussichten für Handy-Verkäufer. Demnach werden erst neue Netze und Serviceleistungen für eine Trendwende im Mobilfunkmarkt sorgen.