Monopol-Verfahren: IBM erhält 850 Millionen von Microsoft
Microsoft und IBM haben sich im Rechtsstreit um unfaire Geschäftspraktiken der Redmonder geeinigt. Microsoft zahlt 775 Millionen Dollar in die Kasse von IBM und gewährt Big Blue zudem ein Guthaben von 75 Millionen Dollar für die Lizenzierung von Microsoft-Software. IBM und Gateway hatten Mitte der Neunzigerjahre gemeinsam geklagt, von Microsoft für den Softwarekauf schlechtere Bedingungen als die Konkurrenz erhalten zu haben. Mit dem aktuellen Abkommen seien auch alle Ansprüche IBMs in Sachen OS/2 und SmartSuite abgegolten, erklärt Microsoft. Vom Abkommen unberührt bleiben allerdings die von IBM erhobenen Ansprüche auf Wiedergutmachung des im Server-Hardware- und Software-Geschäfts erlittenen Schadens. IBM habe aber gemäss Microsoft zugesagt, diese Ansprüche in den nächsten zwei Jahren nicht geltend zu machen und vor Juli 2002 erlittene Schäden unbeachtet zu lassen.
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