Musikindustrie setzt auf Guerilla-Taktik
Im Kampf gegen den Download urheberrechtlich geschützter Musik muss den Musikmultis immerhin Fantasie zugestanden werden. Wie die kalifornische Zeitung San Jose Mercury News berichtete, hätten drei der fünf grossen Musikkonzerne bereits zugegeben, dass sie Tauschbörsen wie Morpheus, Kazaa oder Grokster mit Tausenden von manipulierten Musikstücken überschwemmt hätten. Die Köder seien äusserlich nicht von einem populären Song zu unterscheiden, enthielten jedoch bloss Stille oder Refrain-Schleifen. Mit dieser Guerilla-Methode sollen Musikfreunde weg vom PC wieder in die Plattenläden gelockt und damit dem Verkaufrückgang der Multis Einhalt geboten werden.
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