Namics schliesst Genfer Filiale

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Zuerst die gute Nachricht. Der Schweizer Internet-Dienstleister namics meldet, dass sich die Aussichten im Kernmarkt Deutschschweiz langsam bessern. Dank solider Stammkundenbasis und einer spürbaren Erholung des Marktes stabilisierte sich die Auftragslage im ersten Halbjahr 2002. Auch die Standorte im Expansionsmarkt Deutschland befinden sich gemäss Mitteilung auf Kurs. Die schlechte Nachricht betrifft das Standbein Romandie. Hier konnte der negative Trend nicht gebrochen werden. Die Genfer Niederlassung erreiche nicht die Umsätze, die für einen nachhaltigen Betrieb nötig wären. namics zieht sich deshalb im Herbst aus der Westschweiz zurück. Die neun MitarbeiterInnen werden die bestehenden Kunden bis dann noch betreuen und die Übergabe der Projekte an andere namics-Filialen oder an lokale Internetagenturen gewährleisten. Die Mitarbeitenden sollen danach bei der Suche einer neuen Anstellung unterstützt werden. Hans Meli, CEO von namics, zum Scheitern in der Westschweiz: Der Rückzug ist eine Niederlage. Wir haben seit der Fusion mit der MMD vor zwei Jahren viel in den Westschweizer Markt investiert und bis vor wenigen Wochen noch gehofft, dass wir die Situation drehen können. Aber auch im deutschsprachigen Raum läuft noch nicht alles nach Wunsch. Der Rückblick auf das erste halbe Jahr 2002 zeige, dass die Niederlassungen in Zürich, Zug und St. Gallen zwar Gewinne schreiben, aber trotzdem unter den eigenen Erwartungen geblieben sind, heisst es weiter. Bis Ende Jahr rechnet namics mit einem leicht reduzierten Vorjahresumsatz und schwarzen Ertragszahlen. Als neue Aufträge, die namics an Land gezogen hat, werden das Intranetportal für die Staatskanzlei Zürich, eine B2B-Plattform für das Staatssekretariat für Wirtschaft seco und ein Extranet für Sulzer Textil genannt. An den verbleibenden Standorten St.Gallen, Genf, Frankfurt, Hamburg, Konstanz, Zug und Zürich beschäftigt das Unternehmen 130 Mitarbeiter.