Neue Firma für elektronische Bewerbungen gegründet

Uhr | Aktualisiert
Unter dem Namen Docupark hat der ehemalige Personalleiter im Bankenbereich Peter Stotz eine elektronische Bewerbungsplattform lanciert. Docupark ist keine Stellenvermittlung: Die Idee hinter dem Unternehmen mit Sitz im aargauischen Elfingen ist es, Papierberge und dadurch entstehende Kopier- beziehungsweise Portokosten auf beiden Seiten zu reduzieren. Stotz sieht seinen Dienst vor allem als Alternative zu E-Mail-Bewerbungen: Statt Zeugnisse und Fotos selbst einzuscannen, kann man die Unterlagen an Docupark senden, welche die Dokumente auf einem Server deponiert. Der Stellensuchende kann für jede einzelne Bewerbung ein Ticket generieren und dies im persönlichen Bewerbungsschreiben dem Arbeitgeber übermitteln. Für die Arbeitgeber ist die Einsicht in die Dokumente gratis, Stellensuchende bezahlen für die Hinterlegung ihrer Unterlagen während zwei Jahren 100 Franken. Den Personalchefs steht des weiteren eine Funktion zur Verfügung, mit denen sie automatisiert eine Absage auslösen können. Stotz hofft, mit seinem Dienst auch Personalchefs, die bisher gegen E-Mail-Bewerbungen waren, gewinnen zu können.