Neuer Ärger bei Pixelpark Deutschland

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Die Krise bei Pixelpark Deutschland ist noch lange nicht ausgestanden. Seit heute ist bekannt, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht den beiden neuen Miteigentümern Axel Fischer und Wolf-Dieter Gramatke, die zusammen über rund vierzig Prozent der Aktien verfügen, faktisch die Kontrolle über das Unternehmen entzogen hat. Nach Einschätzung der Aufsichtsbehörde war deren Kauf des vormals Bertelsmann gehörenden Aktienpakets ein Versuch zur Kontrollerlangung über das Unternehmen. Deshalb hätten Fischer und Gramatke auch allen anderen Pixelpark-Aktionären ein Kaufangebot für ihre Anteile machen müssen. Nun droht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, dass die beiden an der Generalversammlung vom 26. August kein Stimmrecht erhalten. Fischer bestätigte der Agentur dpa, dass er gemeinsam mit Gramatke gegen die Entscheidung rekurriert. Das ist noch nicht in trockenen Tüchern, weil der Prozess noch läuft, liess er wissen. Aber auch Pixelpark-Gründer und Ex-Chef Chef Paulus Neef steht weiterer Ärger ins Haus. So ist durchgesickert, dass ihm an der GV die Entlastung verweigert werden soll. Neef wurde am 18. Dezember 2002 u.a. von Fischer und Gramatke mit sofortiger Wirkung abberufen und später mit einer Schadensersatzklage auf mindestens 23 Millionen Euro konfrontiert. Grund dafür ist der massiv überhöhte Preis für den Kauf der Firma ZLU. ZLU gehörte, zufälligerweise oder nicht, dem Vater Neefs Exfreundin. In der Sache wird noch ermittelt.