New Miracle verabschiedet sich von Software

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Miracle hat endgültig Schiffbruch erlitten: Am Freitag hat das Nachfolgeunternehmen New Miracle AG bekannt gegeben, dass das Softwaregeschäft endgültig eingestellt werden wird. Nach eingehender Analyse des geschäftsstrategischen, finanziellen und rechtlich Umfeldes der Gesellschaft sei der Verwaltungsrat von New Miracle zur Auffassung gekommen, dass der eingeschlagene Weg mit den aktuellen Risiken und Unsicherheiten nicht weiter verfolgt werden könne. Dies bedeutet ein halbes Jahr nach der Gründung von New Miracle bereits wieder die Entlassung für einen grossen Teil der gut fünfzigköpfigen Belegschaft. Einzig die Abteilung Beratung, das neu anvisierte Kerngeschäft wird weiter fortgeführt. Dort werden zunächst zwei bis drei Mitarbeiter ihren Dienst verrichten. Das team fokussiert sich auf die Integration von Applikationen in Unternehmensumgebungen und die applikationsübergreifende Integration von Geschäftsprozessen. Für die von der Kündigung Betroffenen würden alternative Lösungen ausgearbeitet. Ihnen soll von anderen Firmen vergleichbare Stellen angeboten werden. New Miracle scheint wenig Vertrauen in die Miracle-Software zu haben: Um die Software zu einem stabilen Release zu bringen, seien Investitionen von zweistelliger Millionenhöhe nötig, so die Pressemitteilung. Die Kunden sollen vor unkalkulierbaren Risiken geschützt werden. Als ein solches Risiko schätzt der Verwaltungsrat von New Miracle die angedrohte Solidarhaftung. Eine letzte Softwareversion werde den aktuellen Kunden aber noch ausgeliefert. Drittfirmen sollen den Support von bereits installierten Systemen übernehmen.