New York Times verkleinert Online-Abteilung
Während in der Schweiz derzeit die Onlinedienste und -medien personell stark aufstocken, werden in den USA Stellen abgebaut. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Medien-Mogul Rupert Murdoch plant, 200 Onlineredaktoren-Stellen abzubauen und dass auch beim Verlag Knight Ridder 68 der 420 Stellen freigesetzt werden sollen. Nun hat auch die New York Times bekannt gegeben, dass 17 Prozent der Beschäftigten in der Internet-Abteilung entlassen werden sollen. Der Abbau von insgesamt 69 Stellen sei notwendig geworden, um bis Ende 2002 den Break even zu erreichen. Denn die Einnahmen durch Werbeeinschaltungen sind laut Verlagssprecherin Catherine Mathis geringer als prognostiziert. Der Chef des New York Times-Verlages, Russell Lewis ist jedoch nach wie vor zuversichtlich, was die Entwicklung von Online-Newsdiensten betrifft.
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