Newsportale: Verleger fordern klare Grenzen für die SRG
Der Verband SCHWEIZER PRESSE fordert klare Grenzen für die SRG, was deren Tätigkeit im Internet, in den Druckmedien und in allen anderen nicht regulierten Sparten der Medienwirtschaft angeht. Die laufende Revision des Radio- und Fernsehgesetzes solle dazu benützt werden, so der Verband, um ein für allemal verbindliche Trennlinien zu ziehen und so auszuschliessen, dass die SRG "mit den höchsten Konzessionsgebühren Europas im Rücken auch im Internet den Medienmarkt auf Kosten der privaten Medienunternehmen verfälschen" könne. Dies teilt der Verband SCHWEIZER PRESSE heute in einer Stellungsnahme zum Thema mit. Der Verband ist beunruhigt über die widersprüchlichen Verlautbarungen der SRG zum geplanten Ausbau des Internet-Portals des Schweizer Fernsehens DRS. SRG-Präsident Jean-Bernard Münch erklärte daraufhin, das Projekt werde gestoppt. Am gleichen Tag wurde dagegen die Mediensprecherin der SRG-Generaldirektion zitiert, die SRG-Geschäftsleitung "habe die Pläne des Fernsehens DRS für einen Ausbau seines Internetangebotes gestützt", wie die NZZ am Sonntag und der SonntagsBlick berichteten. Laut Verband hätten die Erfahrungen der Vergangenheit zur Genüge gezeigt, dass die SRG eine Strategie der Terrainbesetzung verfolgt. Er bittet deshalb die eidgenössischen Räte, im revidierten Radio- und Fernsehgesetz eine Bestimmung aufzunehmen, wonach sich die SRG auf das notwendige publizistische Radio- und Fernsehangebot beschränken soll. Die Verleger sind nicht gegen sämtliche Online-Angebote der SRG. Gewisse programmunterstützende Zusatzdienste könnten im Rahmen der Konzession zugelassen werden, erklärt der Verband im Schreiben. Diese dürften aber die privaten risikotragenden Anbieter nicht einschränken und insbesondere weder Werbung noch Sponsoring enthalten.
Neuer Chef fürs Team Digital Workplace
BDO übernimmt Microsoft-365-Spezialisten K-Con
Uhr
Certificate Lifecycle Management
Zertifikate sicher verwalten, Risiken früh erkennen
Uhr
E-ID und Liveness Detection
Finma aktualisiert Anforderungen an Video- und Online-Identifizierungen für Banken
Uhr
Neue Einigung mit Preisüberwacher
Swisscom darf Preisobergrenze für Glasfasernetz nicht erhöhen
Uhr
"This might take more tokens than usual"
Wieso nicht auch alltägliche Probleme maximal optimieren
Uhr
Swiss AI Jobs Report 2026
Schweizer KMUs buhlen um erfahrene KI-Fachkräfte
Uhr
Report von Omdia
Markt für OLED-Monitorpanels wächst um fast 80 Prozent
Uhr
Datenabfluss bei Softwarelieferanten
Update: Auch Berner Pensionskassen melden einen Cyberangriff
Uhr
Cyberangriff auf Onlinehändler
Asos bestätigt Datenleck nach gefälschter Push-Nachricht
Uhr
Sicherheitslücke
Ricardo meldet Datenabfluss bei 890'000 Userkonten
Uhr