Nokia verliert erstmals Anteile im Smartphone-Markt - die Gewinner heissen RIM und Apple

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von vbo@netzwoche.ch
Der globale Smartphone-Markt verzeichnet momentan das geringste Wachstum seit Beginn der Marktbeobachtung. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner. Im dritten Quartal 2008 wurden weltweit insgesamt 36,5 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von nur 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch für die Zukunft rechnet Gartner mit einem zögerlichen Wachstum. Nokia konnte die Spitzenposition zwar mit 42,4 Prozent Marktanteil auch im dritten Quartal 2008 halten. Dabei verzeichneten die Finnen aber mit minus 3 Prozent erstmals einen Rückgang der Verkäufe im Jahresvergleich. Research in Motion konnte den Verkauf seiner Blackberries im dritten Quartal 2008 um 81,7 Prozent steigern. Apple liegt wieder auf Platz drei und verbesserte den Marktanteil im dritten Quartal 2008 auf 12,9 Prozent - ein Wachstum von satten 327,5 Prozent. Dank dem Erfolg des iPhones sind erstmals mehr Handys mit Apples Betriebssystem Mac OS X als mit Windows Mobile in Umlauf. Apple belegt damit bei den Betriebssystemen hinter Symbian und dem Blackberry-OS ebenfalls den dritten Platz. Mit über 100 Prozent stark zulegen konnte auch das Palm-OS, allerdings auf niedrigem Niveau: Insgesamt wurden im dritten Quartal 2,1 Prozent aller verkauften Smartphones mit dem Palm-Betriebssystem ausgeliefert.