Nokia verliert gegenüber der Smartphone-Konkurrenz Marktanteile
Der weltweite Absatz von Smartphones ist im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent auf 38,1 Millionen Geräte gestiegen. Die Wachstumsrate habe sich damit allerdings verlangsamt, erklärte das Marktforschungsunternehmen Gartner gestern Mittwoch. Im Gesamtjahr 2008 war der Smartphone-Markt im Vergleich zum Vorjahr immerhin noch um fast 14 Prozent gewachsen.
Laut Gartner konnte Nokia trotz Einbussen seine Position als Marktführer im vierten Quartal weiterhin behaupten. Der Marktanteil des finnischen Telekomunternehmens sank jedoch von 50,9 Prozent auf 40,8 Prozent. Mit 15,6 Millionen Smartphones verkaufte Nokia 17 Prozent weniger als noch im Jahreschlussquartal 2007.
Der Smartphone-Absatz des Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM) stieg dagegen um 85 Prozent auf 7,4 Millionen Einheiten. RIM konnte seinen Marktanteil im Schlussquartal damit von 10,9 Prozent auf 19,5 Prozent ausbauen.
Der grosse Gewinner ist – dem iPhone sei Dank – Apple. Im vierten Quartal lag der Marktanteil des Unternehmens bei 10,7 Prozent im Vergleich zu 5,2 Prozent im vergleichbaren Zeitraum 2007. Der Absatz verdoppelte sich auf 4,1 Millionen Geräte (Vorjahr: 1,9 Millionen). Apple belegt damit nach Nokia und RIM Platz 3 der Liste der Hersteller mit den meisten verkauften Geräten.
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