Nun ist es raus: Apple setzt auf Intel
Die Gerüchteküche brodelte seit einigen Tagen. Zur Eröffnung der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple-Boss Steve Jobs nun entsprechende Gerüchte bestätigt: Apple steigt von der PowerPC- auf Intels x86-Plattform um. IBM habe sich nicht an gemachte Zusagen gehalten: Weder konnte der G5-Chip auf 3 Gigahertz getaktet werden, noch vermochte Big Blue einen notebookfähigen G5 zu entwickeln. Es mag aber noch weitere Gründe geben: Zwar ist nicht bekannt, wie viel Apple für die IBM-Chips bezahlt. Nach Angaben von Insidern lässt sich IBM den G5, der fast ausschliesslich in den Apple-Rechnern verbaut wird, aber vergolden. Auch die Zusage von IBM an Microsoft, die kommende Xbox mit einem dreikernigen 3,2-GHz-PowerPC-Prozessor zu bestücken, dürfte Jobs gefuchst haben. Der Wechsel auf die neue Plattform wird schrittweise ab dem kommenden Jahr erfolgen und ab 2007 bei allen Rechnerlinien abgeschlossen sein. Gemäss Jobs wurde Mac OS X bereits seit fünf Jahren parallel für beide Architekturen entwickelt. Apple sei also für den Umstieg gerüstet.
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