Obtree macht gleich zwei Mal Kasse
Die Basler Anbieterin von Content-Management-Systemen Obtree Technologies Inc. gibt die Trennung vom Unternehmenszweig Obtree Consulting per 1. Mai 2002 bekannt. Obtree Consulting, früher bekannt unter dem Namen Born Informatik, war im Sommer 2000 im Hinblick auf den geplanten IPO von Obtree aufgekauft worden. Die rund 50 Mitarbeiter umfassende Born Informatik AG firmiert nun ab Mai wieder unter dem alten Namen. Durch die Trennung sollen potenzielle Interessenkonflikte bei der Beratung von anderen Unternehmen reduziert werden. Die Zusamenarbeit mit Born Informatik, diesmal als unabhängiger Partner, wird weiter geführt.
Der Verkauf ist ein weiterer Restrukturierungsschritt der Basler CMS-Spezialisten. Bereits früher wurde der vor Jahresfrist akquirierte Unternehmensbereich Web- und medienbasierte Lern- und Informationssysteme, damals bekannt unter dem Namen HQ-Systems, wieder abgestossen. Obtree Technologies will sich nach dem nicht zu Stande gekommenen Börsengang und der Branchenkrise nun wieder verstärkt auf das Kerngeschäft Software-Entwicklung konzentrieren. Die Website Onlinereports.ch spricht zusätzlich von einem moderaten Stellenabbau von zehn Arbeitsplätzen bei Obtree. Eine Stellungnahme dazu seitens Obtree lag dem Netzticker bei Redaktionsschluss nicht vor.
Die Fokussierungsstrategie steht im Zusammenhang mit einer weiteren Investitionsrunde. Gemäss heutiger Medienmitteilung wurde Obtree von Investorenseite eine Kapitalaufstockung von 18 Millionen Franken zugesichert. Obtree hat in den vergangen Jahren bereits mehrere Investitionsrunden erfolgreich durchgeführt. Die letzte, welche Obtree 30 Millionen Franken Kapital bescherte, fand im Sommer 2001 statt.
Langsam verabschiedet sich Obtree somit von den Szenarien des IT-Hypes. Ein vielleicht letztes Relikt der einmal hochfliegenden Pläne sind die Raumverhältnisse am Firmensitz in Basel. Ein grosser Teil der gemieteten Bürofläche steht nämlich leer. Teile davon sollen dem Vernehmen nach nun weitervermietet werden.
SMFS 2026
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft
Uhr
Fachbeitrag von Swisscom
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Uhr
BACS erneuert Warnung
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen
Uhr
Rauf und runter, rauf und runter ... und alles nur wegen Bela
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Uhr
Botschaft verabschiedet
Update: Bundesrat beantragt 165,4 Millionen Franken für Alarmierungssysteme
Uhr
Kompromittierter Laptop als Einfallstor
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Uhr
Studie der Digitalen Verwaltung Schweiz
So aufwändig wird die Microsoft-365-Ablösung für Schweizer Verwaltungen
Uhr
Kapo Zürich warnt
Betrüger haben es mit gefälschter Trust-Wallet-Warnung auf Krypto-Wallets abgesehen
Uhr
Bis zu 700 Arbeitsplätze
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Uhr
Touchscreen-Premiere
Apples neues Macbook Pro macht Inhalte berührbar
Uhr