Online-Gamer werden von Chinesen beklaut
Wie aus einem Aufsatz des Kaspersky-Lab-Mitarbeiters Sergej Golovanov hervorgeht werden nun auch Spieler von Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs) bestohlen. Geklaut werden virtuelle Besitztümer, die auch in der realen Welt bare Münze wert sind. Dazu werden mit Hilfe von drei verschiedenen Methoden die Zugangsdaten der Online-Gamer ergaunert: 1. via Social Engeneering (Phishing-Mails oder direkte Aufforderung während des Spiels), 2. via Ausnützung von Server-Schwachstellen, was in der Praxis aber nicht sehr verbreitet sei und schliesslich 3. via Schadprogramme, wie Trojaner und Würmer. Gemäss Kapersky-Bericht stammen über 90 Prozent aller diesbezüglicher Trojaner aus China. Zudem lassen sich 90 Prozent aller via Trojaner gestohlener Passwörter Spielern auf südkoreanischen Sites zuordnen.
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